Für Mode, das Ausgehen in Kneipen und Diskotheken und für das Handy geben deutsche Kinder und Jugendliche das meiste Geld aus. Nach einer am Dienstag veröffentlichten Studie des
Meinungsforschungsinstituts Iconkids & Youth verfügt die junge Generation über so viel Geld wie noch nie. Damit stehen den Jugendlichen rund 23,1 Milliarden Euro, durch Taschengeld
oder Nebenjobs erwirtschaftet, zur Verfügung - das entspricht rund 2016 Euro pro Jugendlichen.
Die Studie befragte insgesamt 1447 Teilnehmer im Alter von 6 bis 19 Jahren in Deutschland. Dabei wurde eine Steigerung des Taschengeldes um 20% in den letzten zwei Jahren vermerkt. Trotz der
hohen Einnahmen gehen die Kinder und Jugendlichen sehr vernünftig mit ihrem Geld um - denn die Ausgaben sind nur leicht gestiegen.
Die Kinder und Jugendlichen investierten ihr Geld vor allem in Kleidung (4,4 Milliarden Euro), für das Weggehen in Diskothek und Kneipe (2,7 Milliarden Euro) und für das Handy (2,2
Milliarden Euro). Die Ausgaben für das Weggehen und für das Handy sind seit 2006 leicht gesunken. Dafür wird mehr gespart: rund 2,2 Milliarden Euro wurden auf die so genannte hohe
Kante gelegt.
Zusammenfassend sagte der Geschäftsführer von iconkids & youth, dass die junge Generation mittlerweile äußerst vernünftig mit ihrem Geld umgeht, da die Kohle nicht
mehr so locker sitzen würde. Man gibt nur das aus, was man hat - sich zu verschulden ist uncool.
Quelle: Nordsee-Zeitung Papierausgabe
|