Das Surfen im Internet könnte in Zukunft vielleicht schwieriger werden als bisher. Denn zurzeit sind bereits mehr als 90 % der knapp 4,3 Milliarden IP-Adressen vergeben. Hierbei fällt vor
allem ins Gewicht, dass es immer mehr Geräte gibt, die eine Adresse benötigen. Heutzutage verbinden sich nicht mehr nur Computer mit dem Internet, sondern auch viele Mobiltelefone, Musik-
und MP3-Player, Fernseher sowie Spielekonsolen.
Bereits seit 1981 benutzen wir die heutige Version des Internetprotokolls (IPv4). Bei diesem Protokoll besteht eine gültige IP aus vier Zahlen zwischen 0 und 255. Damit sind allerdings "nur"
4.294.967.296 verschiedene IP-Adressen möglich, welche nun nahezu alle vergeben sind. Schätzungen zufolge werden uns die Adressen in etwa zwei Jahren komplett ausgehen. Da viele Provider
im Moment noch mehr IP-Adressen reserviert haben, als sie an ihre Kunden vergeben,würde es nicht sofort zu Problemen kommen, nach einiger Zeit aber zu Verbindungsschwierigkeiten der Nutzer
führen.
Da ohne eine gültige IP-Adresse das Verbinden zum Internet unmöglich ist, fordert die ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) nun schnellstmöglich Maßnahmen
zu ergreifen, um diesen Crash zu verhindern. Größtes Vertrauen wird dabei in das neue IPv6 Protokoll gesetzt. Bei diesem Protokoll sind die Adressen deutlich länger, wodurch auch
die Menge an Adressen deutlich größer wird. So wären mit IPv6 über 340 Sextillionen Adressen möglich, was theoretisch genug ist um jeden Bewohner der Erde mit mehreren
Millionen IP-Adressen auszustatten.
Quelle: dnews.de, voip-information.de
Bild: pixelio.de
written by Paramedic
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